Tue Gutes Karte

Etwas für die Gemeinschaft beizutragen gibt dem Leben Sinn. Die “Tue Gutes Karte“ bringt Menschen zusammen und fördert das soziale Miteinander.

Das “Tue Gutes Karte“-System, ist eine Vermittlungsplattform für ehrenamtliches, nachbarschaftliches Engagement. Es dient der Generationen übergreifenden Vernetzung der in einem Quartier lebenden Menschen. 

Zusätzlich ist es eine Plattform, dessen Wirkungsweise dem bekannten payback-System ähnelt. Der Unterschied besteht darin, dass keine Warenkäufe bonifiziert werden, sondern ehrenamtliches, nachbarschaftliches Engagement.

Jede gute Tat wird mit und im “Tue Gutes Karte“-System dokumentiert. Das mit jeder guten Tat wachsende virtuelle Guthaben kann in der regionalen Wirtschaft eingelöst werden. Das Einbinden der lokalen Wirtschaft schafft eine  öffentliche Präsenz für das nachbarschaftliche, ehrenamtliche Engagement.

Mit dem Bonus selbst wird zudem das ehrenamtliche Engagement gewürdigt und wertgeschätzt.

Wäre es nicht phantastisch

Egal in welchem Alter, egal in welcher persönlichen Lebensphase – es gibt Lebensumstände, da wünscht man sich Kontakt zu anderen und benötigt vielleicht auch Unterstützung.

Wäre es genau dann nicht phantastisch, …

… wenn man Unterstützung bekommt, wenn man sie braucht?

Jede Generation hat etwas sehr wertvolles, was sie an vorangegangene oder nachfolgende Generationen weitergeben kann und sollte – Erfahrungen und Wissen.

Wäre es nicht phantastisch, …

… wenn der Austausch von Erfahrung und Wissen der Generationen im persönlichen Lebensumfeld erfolgt?

wenn wir es schaffen

… den Generationen übergreifenden Dialog in Gang zu setzen, dann wird die Aufmerksamkeit untereinander wachsen.

Wenn wir es schaffen, die Generationen übergreifende Aufmerksamkeit zu wecken, dann wächst das Verständnis für und der Respekt voreinander.

Wenn wir es schaffen, das Generationen übergreifenden Verständnis zu wecken, dann wird es selbstverständlich sein, sich untereinander zu helfen. 

Wenn wir es also schaffen, dass sich die Generationen untereinander helfen, dann wird für alle das Leben leichter.

Gutes zu tun

Gutes Tun ist einfach, denn es sind vor allem die kleinen alltäglichen Dinge, die mit geringen Aufwand Gutes bewirken.

Eingeschränkten Personen genügt es häufig schon, jemanden dabei zu haben und so Sicherheit bei der Verrichtung alltäglicher Dinge zu gewinnen. Ein Theaterbesuch? Alleine undenkbar, jedoch mit einer Begleitung sicher machbar.

Jede Generation hat etwas, wovon andere Generationen profitieren können. Die Gute Tat kann die Hilfe beim Reparieren eines Fahrrades genauso sein, wie das Erklären des Umgangs mit einem Smartphone oder Sprachassistenten.

So vielfältig der Alltag, so viele verschiedene Möglichkeiten gibt es, füreinander Gutes zu tun. Wichtig ist, dass sie erkennen, dass Gutes zu Tun kein zusätzlicher Eintrag im ohnehin überfüllten Kalender bedeutet. Die guten Taten sollen Freude bringen, allen!

Die Tue-Gutes-Karte macht die Möglichkeiten sichtbar und hilft beim Vernetzen.

Machen Sie mit, tun sie Gutes!

poynts System

Wir vermitteln den persönlichen Kontakt von Mensch zu Mensch. Dieser besonderen Verantwortung sind wir uns bewusst, und haben deshalb ein Nachweisystem integriert.
Als Mindestanforderung ist daher für alle Teilnehmer die Vorlage eines Erweiterten polizeilichen Führungszeugnis erforderlich.
An anderer Stelle können andere Nachweise notwendig sein. Möchte man beispielsweise einen Fahrdienst übernehmen, ist der Nachweis des Besitzes eines gültigen Führerscheins zu erbringen.

poynts-App Startbildschirm

Ankereinrichtungen

Kern unseres Systems ist deshalb nicht die Plattform, sondern sind die Stellen (wir nennen diese Ankereinrichtungen), bei denen die o.g. Nachweise vorgelegt werden können. Diese, in einem Quartier gelegenen Einrichtungen, können das Quartiersmanagement, soziale Einrichtungen, Arztpraxen aber auch kommunale Einrichtungen oder Sparkassen sein. Welche, dieser wichtigen Anlaufstellen es in Ihrer Nähe gibt, zeigt Ihnen die App auf.

In den Ankereinrichtungen erhalten Sie auch ihre persönliche Tue-Gutes-Karte, die dem Telnehmer der einfachsten Identifikation dient und eine zentrale Bedeutung im System zukommt. (Erklärung weiter unten)

Ohne Registrierung

… können Sie sich nicht über diese App engagieren. Es werden alle Hilfsgesuche in anonymisierter Form angezeigt, so dass man sich zunächst über die Vielfalt der Möglichkeiten, sich zu engagieren, informieren kann.

Nach der Registrierung und Anmeldung

… werden die Hilfsgesuche angezeigt, für die sich die Engagierten (auf Basis der hinterlegten Nachweise) zum Helfen anmelden können.

Helfen

In den Details der aufgelisteten Hilfegesuche sehen die interessierten Engagierten nicht nur weitere Informationen zum Hilfegesuch, sie können sich dort auch für die Durchführung der Hilfe anmelden.


Ist dann der Zeitpunkt des Helfens gekommen, lässt sich der Engagierte die geleistete Hilfe durch den Hilfesuchenden bestätigen. Auch dies ist einfach mit der App und der Tue-Gutes-Karte möglich. Dazu benötigt einer die App und einer seine Tue-Gutes-Karte. Im aktuellen Hilfetermin gibt es dann die Schaltfläche, die das Bestätigen der Hilfeleistung ermöglicht. Es kann sowohl der Hilfesuchende das Helfen des Engagierten, als auch der Engagierte die Hilfeleistung durch den Engagierten in der App dokumentieren. Selbstverständlich kann das Engagement auch nachträglich in einer Ankereinrichtung erfasst werden, die Tue-Gutes-Karte genügt.

Tue-Gutes-Karte

Die Tue-Gutes-Karte ist eine NFC-Karte. NFC (Near Field Communication) ist die gleiche Technik, wie diese in den EC- und Kreditkarten für das kontaktlose Bezahlen integriert ist. Jede Karte ist eindeutig und wird bei der Ausgabe mit dem Zugang des Teilnehmers verknüpft. Bei Verlust kann die Verknüpfung gelöscht werden, so dass damit keine unauthorisierten Vorgänge getätigt werden können. Für die Durchführung von relevanten Aktionen ist ohnehin die Eingabe des vom Teilnehmer frei wählbaren 4 stelligen Pins notwendig.

poynts

Die durch ein Engagement gesammelten Bonuspunkte heißen in unserem System poynts. Die Abwandlung des englischen Wortes Point, deutsch: Punkt, soll unsere Vorstellungen von Datenschutz unterstreichen. Das anstelle des Buchstaben i genutze y ist dem Wort anonym entnommen, denn das System würde auch ohne Kenntnis der Personendaten, also anonym, funktionieren, allerdings das Zusammenbringen der Menschen nicht.
Die Anzahl der für ein Engagement gutgeschriebenen poynts wird durch das System bestimmt, sie stellen keine Bewertung des einzelnen Hilfegesuchs dar und sollen unsere Grundeinstellung stützen, dass es keine Unterschiede der Wichtigkeit der Hilfsgesuche gibt.

Anerkennung – poynts einlösen

Die durch das Engagement erlangten poynts können in der teilnehmenden regionalen Wirtschaft in kleine Anerkennungen eingetauscht werden. Auch hier kommt die Tue-Gutes-Karte zum Einsatz, einfaches Vorhalten genügt – das Unternehmen erfährt nichts weiter, als dass die poynts erfolgreich gegen die kleine Anerkennung eingetauscht wurden.
Die freiwillig teilnehmenden regionalen Unternehmen bestimmen eigenständig, welche Anerkennung für welche Anzahl poynts sie dem Engagierten zukommen lassen.